Mädchen in den USA bekämpft Leukämie mit Zelltherapie
(©AFP)
Ein siebenjähriges Mädchen in den USA hat dank einer Therapie mit körpereigenen Zellen die Leukämie erfolgreich bekämpft. Forscher der Universität Philadelphia veränderten die zu den weißen Blutkörperchen gehörenden T-Lymphozyten des Kindes genetisch dergestalt, dass sie die Krebszellen erkennen und vernichten konnten, wie die Wissenschaftler in der neuen Ausgabe des Fachmagazins “New England Journal of Medicine” berichten.
Schlafmangel macht hungrig – und dick

Wenig Schlaf führt oft zu Übergewicht
(©AFP)
Mangelnder Schlaf steigert den Appetit und macht dicker. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von US-Forschern der Universität von Colorado in Boulder, die im Magazin “Proceedings of the National Academy of Sciences” veröffentlicht wurde. Demnach führt Schlafmangel zu vermehrtem Energiebedarf und damit zu verstärkter Essenszufuhr. Allein die Tatsache, dass jemand weniger schlafe, mache noch nicht dick, erklärte Kenneth Wright, Leiter der Studie. Allerdings äßen Menschen, die nicht genügend schliefen, tendenziell mehr als sie bräuchten.
EU fördert Forschung an seltenen Krankheiten

Forscherin bei der Arbeit im Labor
(©AFP)
Die Erforschung seltener Krankheiten wird von der EU mit weiteren 144 Millionen Euro unterstützt. Das Geld geht an 26 europäische Wissenschaftsprojekte und soll das Leben von rund 30 Millionen Europäern verbessern, die an seltenen Krankheiten leiden, wie die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel mitteilte. Gefördert werden auch neun Projekte aus Deutschland. Krankheiten gelten in Europa als selten, wenn nicht mehr als ein Mensch unter 2000 daran erkrankt ist.
Großstudie zu Gen-Abweichung bei psychischen Störungen

Psychische Störungen belasten die Erkrankten
(©AFP)
In einer Großstudie haben US-Wissenschaftler gemeinsame Gen-Abweichungen bei Patienten von fünf wichtigen psychischen Erkrankungen festgestellt. Die Forscher hatten das Erbgut von mehr als 33.300 Patienten untersucht, die an Autismus, dem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom ADHS, bipolaren Störungen, schwerer Depression oder Schizophrenie erkrankt waren. In der bislang größten Studie dieser Art verglichen sie die Daten dann mit denen von knapp 28.000 Menschen ohne psychische Erkrankung.
Viagra wandelt bei Mäusen unliebsame Fettzellen um
Pillen könnten womöglich “Hüftgold” abschmelzen lassen.
Viagra wirkt nicht nur potenzsteigernd, sondern wandelt auch unliebsame Fettzellen um. Das fanden Forscher der Universität Bonn bei Versuchen mit Mäusen heraus, wie die Uni mitteilte. Die kleinen blauen Pillen könnte möglicherweise das lästige “Hüftgold” einfach abschmelzen lassen.
Viagra lässt Pfunde purzeln (AFP)